Format auf einen Blick
- Vollständiger Name
- High Efficiency Image File Format
- Dateiendungen
- .heif
- MIME-Typen
- image/heif
- Kategorie
- Bilder
- Komprimierung
- Verlustfrei und verlustbehaftet
- Transparenz
- Vom Inhalt abhängig
- Animation
- Vom Inhalt abhängig
- Eigenschaften
- Alphakanal, Bildsequenzen, Farbprofile
Passende Werkzeuge
Was ist das Format?
HEIF bedeutet High Efficiency Image File Format. Der Container organisiert Bildobjekte und Beziehungen, während ein Codec wie HEVC, AVC oder AV1 die eigentliche Bildkompression übernimmt.
HEIC wird oft für HEIF-Dateien mit HEVC-Inhalt verwendet. In der Praxis werden die Begriffe nicht überall sauber getrennt, weshalb Endung und MIME-Typ allein keine vollständige Codec-Aussage liefern.
Wofür wird es verwendet?
- Fotos auf Smartphones und Kameras
- Bildsequenzen und Live-Photo-ähnliche Inhalte
- Speichereffiziente Bilder mit Metadaten
- Container für Hilfsbilder, Tiefendaten und Miniaturen
Welche Programme können es öffnen?
- Apple Fotos und Vorschau
- Windows Fotos mit HEIF-Erweiterung
- ImageMagick mit libheif
- GIMP und andere Anwendungen mit passenden Plugins
Unterstützung auf Geräten und in Browsern
Windows Fotos oder spezialisierte Bildprogramme öffnen HEIF, teilweise mit einer Erweiterung.
Vorschau, Quick Look und Bildeditoren unterstützen geeignete HEIF-Dateien.
GIMP, Krita, ImageMagick und Desktop-Bildbetrachter verarbeiten HEIF abhängig von installierten Bibliotheken.
Galerie- und Bearbeitungs-Apps unterstützen HEIF je nach Systemversion.
Fotos, Dateien und Bild-Apps öffnen unterstützte HEIF-Varianten.
Native Anzeige und Canvas-Decodierung hängen vom Browser ab; LocalFileLab nutzt bei Bedarf lokale Decoder.
Vorteile
- Effiziente Kompression und mehrere Bildobjekte
- Unterstützt Farbtiefe, Metadaten und Hilfsbilder
- Flexibler Container für verschiedene Codecs
Nachteile
- Unterstützung hängt von Codec, Patentlage und Systemkomponenten ab
- Browser können HEIF meist nicht direkt anzeigen
- Komplexe Bildbeziehungen gehen bei einfacher Konvertierung verloren
Vergleich mit Alternativen
HEIC wird meist für HEIF mit HEVC-kodierten Bildern verwendet; HEIF ist der allgemeinere Containerbegriff.
AVIF nutzt dieselbe Containerfamilie mit AV1-Bildkompression und ist im Web breiter standardisiert.
JPEG ist universeller, unterstützt aber keine Bildsequenzen oder moderne HDR- und Containerfunktionen in vergleichbarer Form.
Unterstützung in LocalFileLab
HEIF wird als Eingabe erkannt. Bilddaten werden lokal über Browser- oder WASM-Decoder gelesen.
HEIF ist derzeit keine verifizierte LocalFileLab-Ausgabe.
LocalFileLab kann HEIF-Dateien lokal komprimieren oder in ein unterstütztes Archiv verpacken; bereits komprimierte Inhalte werden nicht zwangsläufig kleiner.
Eine lokale Vorschau ist verfügbar, wenn der Browser den Inhalt darstellen oder abspielen kann.
Ein vollständiger Erhalt formatspezifischer Metadaten wird nicht zugesichert.
Verwandte Formate
Häufige Fragen
Sind HEIF und HEIC identisch?
Nicht genau. HEIF ist der Containerstandard; HEIC bezeichnet in der Praxis häufig HEIF-Dateien mit HEVC-kodierten Bildern.
Warum öffnet der Browser HEIF nicht?
Die meisten Browser bieten keinen nativen HEIF/HEVC-Bilddecoder, unter anderem wegen Plattform- und Codec-Abhängigkeiten.
Kann HEIF mehrere Bilder enthalten?
Ja. Sequenzen, Miniaturen, alternative Darstellungen und Hilfsbilder können in einem Container organisiert werden.