Format auf einen Blick
- Vollständiger Name
- OpenType Font
- Dateiendungen
- .otf
- MIME-Typen
- font/otf
- Kategorie
- Schriften
- Komprimierung
- Vom enthaltenen Codec abhängig
- Transparenz
- Nicht anwendbar
- Animation
- Nicht anwendbar
- Eigenschaften
Passende Werkzeuge
Was ist das Format?
OpenType wurde von Microsoft und Adobe entwickelt und erweitert TrueType um ein einheitliches Tabellenmodell für Schriften. Layouttabellen können Ligaturen, alternative Zeichen, Kerning und komplexe Schriftsysteme steuern.
Eine .otf-Datei enthält meist CFF- oder CFF2-Konturen, während .ttf häufig quadratische TrueType-Konturen verwendet. Beide können OpenType-Layoutfunktionen besitzen.
Wofür wird es verwendet?
- Desktop-Publishing und professionelle Typografie
- System- und Anwendungsschriften
- Mehrsprachige Fonts mit OpenType-Features
- Ausgangsmaterial für Webfont-Erstellung
Welche Programme können es öffnen?
- Windows Font Viewer
- macOS Font Book
- FontForge und Glyphs
- Adobe- und Affinity-Anwendungen
Unterstützung auf Geräten und in Browsern
Windows kann OTF anzeigen und als Systemschrift installieren.
Font Book prüft, installiert und verwaltet OTF.
Fontconfig, Desktop-Schriftbetrachter und FontForge unterstützen OTF.
Systemschriften sind eingeschränkt verwaltbar; Design-Apps können OTF importieren.
Schriften lassen sich über Profile oder unterstützte Apps installieren.
Webseiten verwenden meist WOFF oder WOFF2; OTF kann je nach Browser ebenfalls als Webfont geladen werden.
Vorteile
- Umfangreiche typografische Layoutfunktionen
- Plattformübergreifende Unterstützung
- Skalierbare Vektorkonturen und Unicode-Zuordnungen
Nachteile
- Große Zeichensätze können umfangreich sein
- Lizenzbedingungen können Einbettung oder Konvertierung einschränken
- Nicht jede Anwendung unterstützt alle OpenType-Features
Vergleich mit Alternativen
TTF verwendet meist TrueType-Konturen; beide Dateitypen können OpenType-Tabellen enthalten.
WOFF2 ist für das Web komprimiert und wird dort gegenüber OTF bevorzugt.
WOFF verpackt Schriftdaten für Browser, ist aber weniger kompakt als WOFF2.
Unterstützung in LocalFileLab
OTF wird als Eingabe erkannt. Schrifttabellen und Konturen werden lokal analysiert.
OTF ist derzeit keine verifizierte LocalFileLab-Ausgabe.
LocalFileLab kann OTF-Dateien lokal komprimieren oder in ein unterstütztes Archiv verpacken; bereits komprimierte Inhalte werden nicht zwangsläufig kleiner.
Eine vollständige OTF-Vorschau ist derzeit nicht verfügbar.
Ein vollständiger Erhalt formatspezifischer Metadaten wird nicht zugesichert.
Verwandte Formate
Häufige Fragen
Ist OTF besser als TTF?
Nicht grundsätzlich. Konturtechnik, Hinting, Zeichensatz und OpenType-Features der konkreten Schrift sind wichtiger als die Endung.
Kann OTF im Browser verwendet werden?
Viele Browser laden OTF, für Websites sind WOFF2 und WOFF wegen kleinerer Dateien und klarer Webausrichtung meist geeigneter.
Darf eine OTF-Schrift konvertiert werden?
Technisch oft ja, rechtlich aber nur, wenn die Schriftlizenz Bearbeitung und Einbettung erlaubt.