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ISO-Datei: Datenträgerabbild öffnen, einbinden und entpacken

.iso

Eine ISO-Datei ist ein sektor- beziehungsweise dateisystemnahes Abbild eines optischen Datenträgers. Sie bewahrt Ordnerstruktur und Datenträgerinhalt in einer einzelnen Datei und ist nicht mit einem gewöhnlichen komprimierten Archiv gleichzusetzen.

Format auf einen Blick

Vollständiger Name
Optical Disc Image (ISO)
Dateiendungen
.iso
MIME-Typen
application/octet-stream
Kategorie
Archive
Komprimierung
Vom enthaltenen Codec abhängig
Transparenz
Nicht anwendbar
Animation
Nicht anwendbar
Eigenschaften

Passende Werkzeuge

Was ist das Format?

Der Name geht auf ISO 9660 zurück, doch Dateien mit der Endung .iso können auch UDF oder hybride Dateisystemstrukturen enthalten. Bootinformationen und Datenträgerlayouts können Teil des Abbilds sein.

Ein ISO-Abbild speichert Daten normalerweise unverändert und ist daher häufig etwa so groß wie der belegte Datenträgerinhalt. Kompression findet erst durch zusätzliches Verpacken statt.

Wofür wird es verwendet?

  • Verteilung bootfähiger Betriebssystemmedien
  • Software- und Installationsdatenträger
  • Archivierung optischer Datenträger
  • Bereitstellung von Images für virtuelle Maschinen

Welche Programme können es öffnen?

  • Windows Datei-Explorer
  • macOS Festplattendienstprogramm
  • Linux mount, GNOME Disks und KDE-Werkzeuge
  • 7-Zip zum Lesen einzelner Dateien

Unterstützung auf Geräten und in Browsern

Windows

Windows unterstützt ISO je nach Format nativ oder mit 7-Zip und ähnlichen Archivprogrammen.

macOS

Unter macOS öffnen Finder, Festplattendienstprogramm oder Programme wie Keka passende ISO-Dateien.

Linux

Linux bietet Kommandozeilen- und Desktopwerkzeuge für ISO; Unterstützung und Schreibzugriff hängen vom konkreten Format ab.

Android

Dateimanager und Archiv-Apps können ISO öffnen, wobei nicht jede App alle Varianten unterstützt.

iOS

Die Dateien-App verarbeitet einige Archive nativ; für ISO kann eine zusätzliche App erforderlich sein.

Browser

Browser öffnen ISO nicht als Dokument. LocalFileLab verarbeitet unterstützte Inhalte lokal mit WebAssembly.

Vorteile

  • Bewahrt Datenträgerstruktur in einer Datei
  • Kann direkt als virtuelles Laufwerk eingebunden werden
  • Geeignet für bootfähige Medien

Nachteile

  • Meist keine eigene Kompression
  • Änderungen erfordern häufig das Erstellen eines neuen Abbilds
  • Nicht jedes ISO enthält dasselbe Dateisystem oder Bootlayout

Vergleich mit Alternativen

ISO vs. ZIP

ZIP archiviert einzelne Dateien mit Kompression; ISO bildet einen Datenträger und dessen Struktur ab.

ISO vs. DMG

DMG ist Apples flexibles Datenträgerabbild und kann zusätzliche Kompression oder Verschlüsselung verwenden.

ISO vs. 7Z

7Z ist auf Dateikompression ausgelegt und bewahrt kein startfähiges optisches Datenträgerlayout.

Unterstützung in LocalFileLab

EingabeUnterstützt

ISO wird als Eingabe erkannt. Archivstruktur und enthaltene Dateien werden lokal verarbeitet.

AusgabeNicht unterstützt

ISO ist derzeit keine verifizierte LocalFileLab-Ausgabe.

KomprimierungUnterstützt

LocalFileLab kann ISO-Dateien lokal komprimieren oder in ein unterstütztes Archiv verpacken; bereits komprimierte Inhalte werden nicht zwangsläufig kleiner.

VorschauNicht unterstützt

Eine vollständige ISO-Vorschau ist derzeit nicht verfügbar.

MetadatenNicht unterstützt

Ein vollständiger Erhalt formatspezifischer Metadaten wird nicht zugesichert.

Verwandte Formate

Häufige Fragen

Muss man eine ISO-Datei brennen?

Nein. Moderne Systeme können ISO-Dateien meist direkt als virtuelles Laufwerk einbinden; für manche Geräte ist weiterhin ein USB- oder optischer Datenträger nötig.

Ist ISO ein komprimiertes Format?

Im Regelfall nein. Ein ISO-Abbild bildet den Inhalt ab und kann anschließend zusätzlich als ZIP, 7Z oder anderes Archiv komprimiert werden.

Kann LocalFileLab ISO-Dateien erstellen?

ISO ist derzeit als Eingabe beziehungsweise zum lokalen Verpacken in andere Archive vorgesehen, nicht als verifizierte ISO-Ausgabe.