Format auf einen Blick
- Vollständiger Name
- ZIP Archive Format
- Dateiendungen
- .zip
- MIME-Typen
- application/zip
- Kategorie
- Archive
- Komprimierung
- Verlustfrei
- Transparenz
- Nicht anwendbar
- Animation
- Nicht anwendbar
- Eigenschaften
- Verschlüsselung im Format möglich
Passende Werkzeuge
Was ist das Format?
Ein ZIP-Archiv enthält einzelne Dateieinträge mit Namen, Größen, Prüfsummen und Kompressionsinformationen sowie ein zentrales Inhaltsverzeichnis. Häufig kommt DEFLATE zum Einsatz; Dateien können aber auch unkomprimiert oder mit anderen standardisierten Methoden gespeichert sein.
ZIP verschlechtert den Dateiinhalt nicht. Bereits stark komprimierte Formate wie JPEG, MP4 oder MP3 werden dadurch jedoch oft kaum kleiner. Verschlüsselung ist im Ökosystem nicht einheitlich und wird von LocalFileLab derzeit nicht als Ausgabe angeboten.
Wofür wird es verwendet?
- Mehrere Dateien als einzelner Download oder Anhang
- Verlustfreie Komprimierung von Dokumenten und Rohdaten
- Übertragung vollständiger Ordnerstrukturen
- Paketformat für andere Standards wie DOCX, XLSX oder EPUB
Welche Programme können es öffnen?
- Datei-Explorer unter Windows und Finder unter macOS
- 7-Zip, WinRAR und PeaZip
- Archive Manager, Ark und andere Linux-Werkzeuge
- Dateien-Apps unter Android und iOS
Unterstützung auf Geräten und in Browsern
Der Datei-Explorer kann ZIP ohne Zusatzsoftware erstellen und entpacken.
Finder und das Archivierungsprogramm unterstützen ZIP nativ.
Desktop-Werkzeuge sowie zip und unzip unterstützen ZIP breit.
Viele Dateien-Apps können ZIP öffnen und erstellen.
Die Dateien-App kann ZIP-Archive erstellen und entpacken.
Browser öffnen ZIP nicht wie eine Webseite; Webanwendungen können Archive mit JavaScript oder WebAssembly lokal verarbeiten.
Vorteile
- Nahezu universelle Betriebssystemunterstützung
- Verlustfreie Bündelung mehrerer Dateien und Ordner
- Schneller Zugriff auf einzelne Archiveinträge
Nachteile
- Bereits komprimierte Medien werden meist kaum kleiner
- Mehrere inkompatible Verschlüsselungsvarianten existieren
- Beschädigungen am zentralen Verzeichnis können den Zugriff auf viele Einträge erschweren
Vergleich mit Alternativen
7Z erreicht häufig eine stärkere Komprimierung und unterstützt moderne Verfahren, ist aber nicht überall ohne Zusatzsoftware verfügbar.
RAR bietet leistungsfähige Archivfunktionen, ist jedoch proprietärer und wird nicht von jedem Betriebssystem nativ erstellt.
TAR.GZ bündelt zuerst und komprimiert anschließend den gesamten Datenstrom; ZIP komprimiert Einträge einzeln und erlaubt häufig schnelleren Einzelzugriff.
Unterstützung in LocalFileLab
ZIP-Archive können lokal gelesen und in unterstützte Zielformate umgepackt werden.
Dateien und Konvertierungsergebnisse können lokal als ZIP gebündelt werden.
Der DEFLATE-Kompressionsgrad kann angepasst werden; der Nutzen hängt stark von den enthaltenen Dateitypen ab.
Eine direkte Medien- oder Dokumentvorschau des gesamten Archivs ist nicht vorgesehen.
Dateinamen und Inhalte werden übernommen; der vollständige Erhalt aller Plattformattribute, Zeitstempel und Zusatzfelder wird nicht garantiert.
Verwandte Formate
Häufige Fragen
Verliert eine Datei beim ZIP-Komprimieren Qualität?
Nein. ZIP-Komprimierung ist verlustfrei. Nach dem Entpacken entspricht der Dateiinhalt wieder den ursprünglich gespeicherten Daten.
Warum wird ein ZIP mit Fotos kaum kleiner?
JPEG, WebP und viele andere Medienformate sind bereits komprimiert. DEFLATE findet darin meist nur wenig zusätzliche Redundanz.
Kann LocalFileLab passwortgeschützte ZIP-Dateien erstellen?
Der aktuelle zuverlässige ZIP-Ausgabepfad bietet keine Passwortverschlüsselung. Verschlüsselte Archive sollten daher nicht als unterstützt angenommen werden.